Richtigstellungen

Zu Herbert Wehner tauchen auch nach seinem Tode immer wieder entstellende, verzerrende, ja verfälschte Darstellungen und „Nachrichten“ auf. So führt der Wikipedia-Eintrag in einigen Passagen in die Irre und ist teils gehässig verdreht. So manche angeblich „wissenschaftliche“ Publikation übernimmt unkritisch oder absichtlich andernorts verbreitete falsche Behauptungen. Es kommt zu unzutreffenden bzw. herabsetzenden Nebenbemerkungen in Zeitungs- oder Magazin-Artikeln. Es empfiehlt sich daher, in der Biographie von Christoph Meyer nachzuschlagen. Sie liefert seriöse Informationen ohne unkritische Heldenverehrung.

Zu einigen Anwürfen wurde und wird hier Stellung genommen:


 

Themenkomplex „Moskau 1937“

11. September 2009
Leserbrief zu Herbert Wehner in Moskau 1937 Christoph Meyer, Historiker und Vorstand der Herbert-und-Greta-Wehner-Stiftung, hat zu einem Artikel in der „Sächsischen Zeitung“ vom 5./6. September 2009 den folgenden Leserbrief verfasst: Sehr geehrte Damen und Herren, als Verfasser der ersten wissenschaftlichen…
11. September 2004
Rezension Reinhard Müller, Herbert Wehner – Moskau 1937. Hamburger Edition HIS Verlagsges. mbH, Hamburg 2004, 570 S., geb., 35 €. Den „denunziatorischen Eifer“, den Herbert Wehner (1906-1990) im Jahr 1937 in Moskau an den Tag gelegt habe, versucht Reinhard Müller…
1. September 2004
Neuerliche Verratsvorwürfe gegen Herbert Wehner sind weder neu noch zutreffend Zu den im Rahmen der Illustrierten „Cicero“ erhobenen Vorwürfen, Herbert Wehner habe sich in Moskau 1937 als „exzessiver Funktionstäter“ betätigt, meint Dr. Christoph Meyer, Vorstand der Herbert-und-Greta-Wehner-Stiftung: „Diese einseitige Verurteilung…

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Themenkomplex „Bonn 1973/74“

28. September 2022
Wehner – die Quellen zählen Aus dem Archiv der Herbert-und-Greta-Wehner-Stiftung (Teil 2) Um den Ex-Kommunisten und dann führenden Sozialdemokraten. Herbert Wehner (1906-1990) ranken sich Legenden und Kampagnen. Rufmordkampagnen haben seinen ganzen Lebensweg geprägt, und die Attacken sind nach seinem Tode…
17. März 2022
Verdienste, Fragen, Konsequenzen Bemerkungen zum 100. Geburtstag von Egon Bahr Berlin, Donnerstag, der 29. Juni 2006. Majestätisch senkt sich der gläserne Fahrstuhl aus einem der oberen Geschosse des Willy-Brandt-Hauses hinab. Darin befindet sich, deutlich zu erkennen: Egon Bahr. Er kehrt…
25. Februar 2022
Gerne verdächtigen Journalisten in den letzten Wochen die regierende Sozialdemokratie mangelnder Härte gegenüber den Russen. Oft mit historisierenden Begründungen. Hier ein paar Punkte, warum das ungerecht und kursichtig ist, auch in Bezug auf Herbert Wehner.

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Weitere Richtigstellungen

18. August 2022
Schatzsuche in Dresden Aus dem Archiv der Herbert-und-Greta-Wehner-Stiftung (Teil 1) Von Christoph Meyer   Ketzer, Verbrecher, Verräter – die Kriminalisierung des SPD-Politikers Herbert Wehner (1906-1990) hat Tradition seit zehn Jahrzehnten. Das ist Fiktion. Wesentlich realer ist die Tradition, den Ex-Kommunisten…
9. April 2022
Wehner wusste es schon 1963: Ich halte Adenauer "für den listenreichsten politischen Mann in unserer Zeit", skrupellos, "für einen Mann, der sogar den Ruf von Menschen auslöschen lassen konnte". Zur BND-Bespitzelung im Bonner Watergate der Gehlen, Globke, Adenauer & Co....
15. Mai 2020
Herbert Wehner hat nie mit Kurt Schumacher gebrochen. Sich auch nicht von seinem "Erbe" verabschiedet. Der sozialdemokratische "Vorwärts" äußerte sich zur Rede Wehners am 30. Juni 1960 im Bundestag und meinte "Die SPD stellt sich damit hinter die Außen- und Sicherheitspolitik Konrad Adenauers und verabschiedet sich so vom Erbe Kurt Schumachers" - für hgwst.de wieder einmal ein Anlass zur Richtigstellung.

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